Wenn man fast 10.000 km fährt in nur 4 1/2 Wochen Zeit, dann ist es auch mal schön um nicht nur auf asphaltierte oder Schotter Straßen zu fahren sondern auch mal so richtig “neben der Straße”. Dafür hatten wir ja auch das geeignete Fahrzeug und dieses Auto hatten wir ja auch genau deswegen gekauft. Man kommt mit einem ordentlichen 4WD einfach an abgelegenen schöneren Orten als mit ein normales Auto. Ich hatte nie Erfahrungen gesammelt mit Fahren im Gelände. Höchstens bin ich früher mal stecken geblieben als ich mich mal wieder verfahren hatte, wenden wollte und mich dann im matschigen Straßenrand festgefahren habe.
Zur Vorbereitung habe ich mich dann mit der Technik befasst, etwas gelesen über Fahrtechniken und Reifenspannung usw. Also beide ohne Offroad Erfahrungen; das sollte spannend werden. Mal sehen wie oft wir uns festfahren würden. Nun ja, glaube es oder nicht aber wir haben uns nur einmal festgefahren und das war als wir mit vollem Reifendruck durch den losen Sand auf Fraser Island fuhren. (Fotos von Fraser Island gibt es morgen.) Wir hatten natürlich die Reifen leerlassen können aber es handelte sich nur um ein kleines Stück. Mit Schaufel, ein Stück Holz und ordentlich Kraft auf allen vier Rädern im Low Range 4WD gelang es uns dann doch rasch wieder frei zu kommen. Eventuell lag es auch daran dass hinter uns ordentlich schnell die Flut hoch kam und wir schnell fort mussten von dort.
Vor allem aber war es geil zu erleben wie man mit so einem Fahrzeug einfach überall durch kommt. Es gibt manchmal Gelände wo man zu Fuß kaum durch kommt, mit dem Fahrrad schon gar nicht. Und das Auto kriegt dann einfach ruhig über Bäumen, durch Bachen und Flüssen, über Strand und fetten Felsbrocken. Bordkantsteine nehme ich von jetzt an auch einfach mit. Einfach weil ich es kann
Ich will euch dann auch die Bilder nicht vorenthalten. Hier sind sie in der neunte Galerie. Morgen übrigens unsere absolutes Highlight Fraser Island.