USA Election 2008
September 1st, 2008
Heute mal etwas aus der alte Kiste. Ein 45 Minütiges Video auf dem wir alle eigentlich ganz lange gewartet haben und was jetzt endlich, dank Google Video, online steht. Es handelt sich vom ersten Open Air Kicker Turnier das im Sommer von 2005 stattfand. Gut organisiert zogen knapp 2 dutzend Kickerspieler am 20. August los um mit zwei “mobil gemachten” Kicker-tischen im freien ein Turnier zu spielen.
Im laufe des Tages wurde unter anderen am Hackerscher Markt und auf dem Alexander Platz unzählige Spielen ausgetragen. Gespielt wurde gegen vorbeigehende Touristen, Englische Hooligans verkleidet als Jungesellenabschiedsgruppe, Schwarze Schauspieler und einfache Berliner.
Am Nachmittag wurde dann das offizielle Turnier gestartet auf der Wiese vorm Reichstag. Das Turnier zog sich lang in den Abend hinein sodass das Finale unterm beleuchteten Brandenburger Tor gespielt werden musste damit man überhaupt noch den Ball sah. Zwischendurch wurde vom Fahrradkurier noch für neue Verpflegung gesorgt.
Am darauf folgenden Sonntag wurden die Sieger in der Trommel an der Kastanien Allee mit Urkunde und Medaille geehrt. Die Sieger waren Stefan und Knut. Wer zweiter und Dritten geworden ist, weiß ich leider nicht mehr. Ich glaube aber dass Alf und Alex einer der Gewinnerteams waren. Wer es sich noch erinneren kann, poste es bitte in die Comments. Es war echt ein geiler Tag. Wir haben es sogar bis in der Zeitung geschaft.
Später sollte das Turnier auswachsen zu ein jährliches Happening. In 2006 wurde es dann noch mal wiederholt allerdings auf anderen Locations. 2007 würde das Turnier auf Grund des drohenden Rauchsverbot in der Berliner Gastronomie ab dem 01.01.2008 nicht mehr stattfinden.
Viel Spaß beim Video. Ein klasse Tor übrigens in Minute 17.
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Es ist schon wieder viel zu lange ruhig hier auf dieser Seite. Deshalb mal eben eine kurze Nachricht dass ich noch am leben bin und dass es bald auch wieder Neuigkeiten gibt. Vor allem schulde ich euch noch den Bericht von meiner Reise in den Grampians am Osterwochenende.
Zwischendurch gab es auch ein paar technische Störungen. Als erstes funktionierte mein Email nicht mehr. Es stellte sich heraus dass die MX Records nicht mehr stimmte. Die wurde vor eine Weile mal geändert so dass ich mit Google Apps arbeiten konnte und nun waren die auf einmal wieder in den „Fabrikneuzustand“ zurückgesetzt. Mittlerweile funktioniert das aber wieder.
Eine Woche später war meine Seite auf einmal komplett verschwunden. Das lag wohl an einem Serverabsturz bei meinem Hoster 1blu. Da war soviel kaputt dass am Ende ich zwar wieder Zugang hatte aber die Seite komplett weg war. Zum Glück mache ich selber regelmäßig Backups und so konnte ich ohne viele Verluste den alten Zustand wieder herstellen. 1blu macht nämlich gar keine Backups. Gut, dafür sind sie auch recht billig.
Des Weiteren habe ich in der letzte Woche neue Updates installiert und bin gerade noch beschäftig mit ein paar kleine Veränderungen an der Seite. Bald also neue Meldungen und auch ein paar Fotogalerien. Nun aber noch ein witziges Musikvideo über Party machen. Das Video ist, wie könnte es auch anders sein, in Berlin gedreht.
Heute der letzte Teil unseres Reisenberichtes und damit auch die vierzehnte und letzte Galerie. In der heutige Galerie einfach mal ein paar Bilder von Conny und von mir selber. Die Reise war nach knapp 5 Wochen zu Ende und Conny musste nach 2 Monate Aufenthalt in Australien auch wieder zurück nach Berlin. Ich glaube, sie wäre gerne hier geblieben und ich hätte mir nichts lieber gewünscht als das. Aber ein Pflegedienst lässt sich leider noch nicht auf Entfernung steuern und somit sitzt sie wieder in Berlin in ein Büro und auch ich bin hier wieder an meine Arbeitsstätte zurückgekehrt. Und die jetzige Situation wird leider noch eine Weile andauern müssen, da ich an einen Vertrag gebunden bin der besagt dass ich hier bis zum Jahresende arbeiten muss.
Am allerliebsten würde ich sofort wieder mit ihr verreisen aber dann ein ganzes Jahr. Australien ist groß genug um ein Jahr lang nur durchs Land zu fahren ohne sich langweilen zu müssen. Wenn man sich auf der Karte letztendlich anschaut wo wir lang gefahren sind, dann ist das noch nicht einmal ein fünftel des ganzen Landes. Dazu kommt noch dass wir uns eigentlich ziemlich beeilt haben. An manchen Orten wären wir gerne ein wenig länger geblieben. Und auch die Inseln wie Kangaroo Island oder Tasmanien hätten wir gerne noch gesehen. Teuer muss so eine Reise eigentlich nicht sein. Solange man nicht allzu oft in Hotels pennt, lässt sich das alles locker finanzieren. Der Tagesbedarf liegt nicht wirklich hoch solange man in Gebieten wie den Outback unterwegs ist. Es gibt ja kaum etwas woran man Geld ausgeben kann und wenn man ein bisschen aufpasst mit was man zum essen einkauft, ist das Leben recht billig. In den Städten ist das natürlich wesentlich anders. Was es allerdings teuer machen kann, ist Brennstoff. Der Landcruiser verbraucht locker 14 Liter auf 100 Kilometer und wenn man ins Gelände fährt sind es sogar noch mehr. Eine Tankfüllung kostet dann etwas über 100 Dollar und damit kommt man dann in etwas 500 km weit.
Abgesehen vom Dieselverbrauch waren wir aber sehr zufrieden mit dem Landcruiser. Übrigens auch mit der Inneneinrichtung. Unser Auto hat gut gehalten. Der Auspuff ist uns abgebrochen und zweimal hatten wir Steinschlag aber das war es dann auch schon. Insgesamt ein sehr gelungener Trip und es gibt nichts was mit jetzt spontan einfällt was ich anders machen würde wenn wir noch einmal fahren würden. Wer weiß klappt es noch einmal. Oder ich fahr einfach von hier über China, die Mongolei, Russland und Polen wieder zurück nach Berlin…
Die Stockman’s Hall of Fame war unsere letzte Station bevor wir uns endgültig auf dem Weg nach Melbourne machen würden. Die Hall of Fame liegt in Longreach. Und Longreach ist die Stadt wo 1920 Quantas gegründet wurde. Mitten im Outback. Von Airlie Beach bis Longreach waren es ungefähr 950 Kilometer. Nach Melbourne danach sind es noch gute 2000 Kilometer.
Auf dem Weg nach Longreach kommt man schon in die Stimmung für die ganze Stockman’s Geschichte. Man sieht jede Menge Schafs- und Rinderherden. Früher waren die Stockmen meistens zu Pferd unterwegs. Mittlerweile haben sie ein Moped oder auch ab und zu mal so ein Quad. Sie müssen heutzutage auch nicht mehr weit mit der Herde durchs Land ziehen. Das Vieh wird mit sogenannter Road Trains transportiert. Der Stockman hat auch immer mindestens ein Hund dabei. Es ist erstaunlich wie sehr die Hunde sich an ihre „Arbeit“ gewohnt haben. Witzig war auch zu sehen wie die Hunde oft hinten einfach auf ein Pickup oder Motorrad sitzen. Dass die nicht runterfallen, verstehe ich auch nicht.
Die Hall of Fame erzählt die ganze Geschichte dieser Stockmen und das war wirklich interessant. Ich kann das echt empfehlen. Das Gebäude selber ist auch schon sehr ungewöhnlich für die Gegend. Das Museum wird gesponsert von R.M. Williams, eine Firma die schicke Arbeitskleidung herstellt. In der vorletzte und dreizehnte Galerie die Bilder aus Longreach.
Das Great Barrier Reef ist das größte und Korallenriff der Erde. 1981 wurde es von der UNESCO zur Weltnaturerben erklärt. Das ganze Riff ist über 2000 Kilometer lang und eigentlich besteht es aus knappen 3000 einzelnen Riffen.
Conny und ich sind vor Anker gegangen in Airlie Beach. Dieser Ort ist bekannt als Backpacker Partymeile und wir sind hier 4 Tagen geblieben. Das war auch einer unsere letzten Stationen dieser Reise. Direkt vor der Küste liegen die Whitsundays, eine Gruppe von 74 schönen Inseln. Einige Inseln beherbergen schicken Kur- und Urlaubsresorts aber das war für unseren Geldbeutel vor allem am Ende der Reise nicht mehr weggelegt. Andere Inseln bieten Campingplätze und jede Menge an Aktivitäten. Da wir aber im Auto schliefen und kein Zelt dabei hatten, waren die Campingplätze auch keine Lösung da man nicht mit dem Auto auf die Inseln kann.
Wir haben es uns dann gemütlich gemacht auf einem Campingplatz in Airlie Beach. Hängematte raus und fertig. An den ersten beiden Tagen war es echt Scheißwetter. Wir konnten nur nach Airlie Beach kommen, indem wir durch eine Absperrung gefahren sind an einer geschlossenen Straße. Die Straße stand auf ein ordentliches Stück unter Wasser. Lustig war dann aber dass uns in Airlie Beach Backpacker fragte ob unser Auto dann durch die Fluten fahren könnte da einige von dort weg wollten und die öffentliche Busse nicht fuhren. Von Airlie Beach haben wir noch ein paar Ausflüge gemacht unter anderem nach Bowen und Proserpine. Ärgerlich war dass wir bei diesen Ausflüge zweimal innerhalb drei Tagen Steinschlag hatten und somit zweimal in diese Woche die Windschutzscheibe reparieren lassen mussten.
An den dritten Tag haben wir dann einen Ausflug gemacht zum Riff. Dort konnten wir Schnorcheln und tausend Sachen mehr. Der Ausflug ging einen ganzen Tag. Wir sind mit so einem hypermodernen Boot dort hingefahren und von dort durch den Riff geschwommen. Das war wirklich schön obwohl das Wasser ab und zu noch ein bisschen trüb war vom Sturm der einige Tage zuvor rüber gefegt hatte. Unterwasserfotos haben wir auch gemacht aber die müssen noch entwickelt werden. Auf jeden Fall heute schon mal die zwölfte Galerie mit Bildern vom Great Barrier Reef.
Fauna gibt es überall. Der große Unterschied: hier in Australien gibt es Tiere gibt die fast nur hier leben wie zum Beispiel Kangaroos, Koalas, Kingfishers und Opossums. In der Wildnis zieht man regelmäßig diese Tiere. Auf Fraser Island sahen wir Dingos, in der nähe von Renmark zwei riesigen Waranen und im Inland sowieso viele Kangaroos.
Wir haben oft versucht die verschiedene Tiere zu fotografieren aber die sind manchmal so schnell dass das einfach nicht klappt. Wir haben aber ein paar schöne Bilder zusammen gestellt: Heute die elfte Galerie.
Fraser Island ist 122 km lang, durchschnittlich 15 km breit und umfasst 1600 km² bestehend aus Sand und Dünen. Damit ist Fraser Island die größte Sandinsel der Welt. Conny und ich haben vier Tagen auf Fräser Island verbracht. Es war für beide das absolute Highlight der Reise. In Rainbow Beach kauft man sich eine Genehmigung und fährt dann in Inskip Point auf die Fähre. Man kann grundsätzlich nur mit einem 4WD auf der Insel gelangen.
Die Natur und die Umgebung auf der Insel sind einzigartig. Strand, Regenwald, engen Buschwegen und Süßwasserseen. Dass man nur mit einem 4WD auf der Insel fahren kann, haben wir sofort gemerkt. Es gibt keine einzige feste Straße. Straßen bestehen aus Sand oder es gibt einfach gar keine Straße und man fährt wieder über Sand. Jedoch gibt es ab und zu Baumstämme, kleine Flüssen und steile Gefälle zu überwinden. Das war wirkliches Offroad Fahren. Es hat super Spaß gemacht und hier würde ich jeder Zeit wieder hin wollen. Kommendes Osterwochenende habe ich von Freitag bis Dienstag frei. Trotzdem reichen die 5 Tagen leider nicht da die Insel gute 2.000 Kilometer von Melbourne entfernt liegt. Schade, dafür geht es dann dieses Wochenende in den Grampians, nord-westlich von Melbourne.
Auf Fraser Island gibt es zwei kleine Dörfer mit jeweils eine Tanke und ein kleinen Laden. Der Sprit ist gute 50% teurer als auf dem Festland. Genauso wie Alkohol was über 50% des Sortiments ausmachte in den Läden. Wir hatten zum Glück für alles vorgesorgt und brauchten somit dort nichts einzukaufen. Weiterhin gibt es auf der Insel 8 Campingplätze und etliche Seen mit Strand wo man in herrlich klares azurblaues Wasser schwimmen kann. In den vier Tagen die wir dort waren, haben wir den größten Teil der Insel gesehen: Lake McKenzie, Champagne Pools, Lake Boomanjin, Eurong, Kingfisher Bay, Happy Valley… Aber man kann dort ruhig noch eine Woche länger verbringen, vor allem wenn es gutes Wetter ist. Kangaroos und Koalas gibt es leider nicht. Dafür jede menge Spinnen, Echse und echte reinrassigen Dingos. Davor sollte man allerdings aufpassen.
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So, genug geschrieben. Alle Fotos von Fraser Island heute in de zehnte Galerie.